Aus dem Alltag eines Servicetechnikers ...

... unser Servicetechniker berichtet

Donnerstag, es ist noch dunkel ...

mein Wecker klingelt. In einer Stunde muss ich los, bleibt noch Zeit, um gemütlich einen Kaffee zu trinken und mich fertig zu machen. 
Um 05.15 Uhr starte ich meinen Bus, gebe das Ziel in mein Navi ein und beginne die Fahrt. Die Autobahn ist frei, was nicht immer selbstverständlich ist. Nach 145 Kilometern komme ich beim Kunden an.  
Ich rufe den Haustechniker an, um mich anzumelden. Während ich auf ihn warte, statte ich mich schon einmal mit Werkzeugkoffer und weiteren Utensilien aus. 
Im Technikraum des Schwimmbads angekommen, besprechen wir den Ablauf des heutigen Tages und ich frage nach, ob es noch weitere Probleme gibt. Der zuständige Techniker ist sehr aufgeschlossen, er schildert mir kurz, was ihm die letzte Zeit aufgefallen ist und woran es hakt. Anschließend wünscht er mir ein „Frohes Schaffen“ und geht seiner Tätigkeit wieder nach. Ich verschaffe mir zunächst einen 
Überblick über die Anlage. Meine heutige Aufgabe lautet: PoolCheck und GUV 
einer Witty-Pool K 4.1. Aus den Protokollen der letzten Jahr konnte ich bereits einige Informationen entnehmen. Nun hole ich das nötige Material und weiteres Werkzeug aus meinem Fahrzeug, lege meine persönliche Schutzausrüstung an und schalte das Chlorgas Warngerät PAC ein. Ich beginne mit der Kalibrierung der Werte pH, Redox und Chlor. Anschließend arbeite ich die Punkte aus dem Wartungsprotokoll der Witty-Pool K ab.

Nach circa 3 Stunden

sind alle Positionen abgearbeitet, diverse Teile erneuert, Funktionen überprüft und der neue Wartungsaufkleber ist an der Anlage befestigt. Der Normalbetrieb der Anlage wird wieder hergestellt, die Dosierpumpen beginnen sofort mit der Dosierung und ich beobachte das Verhalten der Anlage. Nach kurzer Zeit sind die Sollwerte erreicht und es ist kein Fehlverhalten erkennbar. Im Vorfeld habe ich vom zuständigen Fachberater und dem Haustechniker erfahren, dass an der Filteranlage die 
Messwasserentnahme und die Messwasserleitung erneuert werden muss. Dieser Arbeit gehe ich selbstverständlich ebenfalls nach.


 

Nachdem das erledigt ist, überprüfe ich die Funktion und kontrolliere, ob sich nun ein positiver Effekt eingestellt hat. Ich halte auch nochmals Rücksprache mit dem zuständigen Fachberater. Jetzt ist erst einmal Zeit für eine Pause. Anschließend geht es weiter mit dem PoolCheck. Auch hier wird jeder Punkt im Protokoll durchgegangen und gleichzeitig das Protokoll aus dem Vorjahr in Augenschein genommen.

 

Da keine weiteren Auffälligkeiten festzustellen sind, informiere ich den Haustechniker und warte auf ihn. Wir gehen die Punkte abermals durch, besprechen diese und ich zeige ihm etwaige Mängel. Zum Schluss schreibe ich den Kundendienstbericht und lasse den Kunden darauf unterschreiben. 

Wieder habe ich Glück ...

und die Autobahn ist frei. Nach 1,5 Stunden bin ich zuhause angekommen und genieße den Feierabend bei schönem Wetter mit meiner Familie. 


 

 

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